Folgen von COPD

Folgen und Einschränkungen

Die chronische Entzündung und der zähe Schleim verengen die Atemwege. Dies führt zu Atemnot. Kommt ein Lungenemphysem dazu, erhöht sich die Atemnot zusätzlich. Menschen mit schwerer COPD leiden auch bei Alltagstätigkeiten wie Kochen, Ankleiden oder sogar in Ruhe unter Atemnot. Die Betroffenen können körperlich weniger leisten und sind im fortgeschrittenen Stadium der Krankheit allenfalls auf zusätzliche Sauerstoffzufuhr angewiesen.

Begleiterkrankungen
Begleiterkrankungen bei einer COPD können Muskelschwäche, Osteoporose, Herzkreislauferkrankungen sowie Depressionen und Angstzustände sein. Dies alles kann zur Folge haben, dass sich die Betroffenen weniger bewegen und sozial isolieren.


Lungenemphysem
Oft tritt eine COPD im Zusammenhang mit einem Lungenemphysem auf. Die anfänglichen Symptome sind:

  • Kurzatmigkeit unter Belastung
  • Müdigkeit und Antriebslosigkeit
  • Bläulich verfärbte Lippen und Finger

Exazerbationen – akute Verschlechterungen

Exazerbation bedeutet eine akute, über mindestens zwei Tage anhaltende Verschlechterung der bestehenden Symptome. Typische Zeichen sind stärkere Atemnot, vermehrter Husten mit eventuell verfärbtem Auswurf sowie Müdigkeit, Abgeschlagenheit oder Fieber. Die Exazerbationen werden verursacht durch:

  • Infekte, z.B. Grippe oder Erkältungen
  • Starke Luftverunreinigungen, z.B. Smog, Feinstaub
  • Unregelmässige oder vergessene Medikamentenanwendung
  • Begleiterkrankungen, z.B. Herzerkrankungen

Zuletzt geändert:
27. September 2023