Sinkende Temperaturen und kürzere Tage kündigen nicht nur den Herbst, sondern auch die Grippesaison an. Die Grippeimpfung gilt als wichtigste Schutzmassnahme einer Grippeerkrankung und wird besonders älteren Menschen, Personen mit Vorerkrankungen sowie weiteren Risikogruppen empfohlen.

Gut geschützt durch die Grippesaison

Die Sommermonate liegen hinter uns, die Temperaturen sinken und die Zeit der Atemwegsinfektionen rückt näher. Mit dem Herbst beginnt auch die Grippesaison. Jahr für Jahr erkranken zahlreiche Menschen an der Grippe, die insbesondere für ältere Personen und Menschen mit Vorerkrankungen gesundheitliche Folgen haben kann. Eine rechtzeitige Grippeimpfung hilft dabei, das Risiko einer Erkrankung und den möglicherweise damit verbundenen Komplikationen zu reduzieren.

 

Grippe vs. Erkältung: Wo liegt der Unterschied?

Grippe und Erkältung werden häufig miteinander verwechselt. Tatsächlich handelt es sich jedoch um unterschiedliche Erkrankungen. Eine Erkältung entwickelt sich meist schleichend und macht sich häufig durch Schnupfen, Halskratzen oder Husten bemerkbar. Die Beschwerden sind zwar unangenehm, klingen aber in der Regel nach einigen Tagen wieder ab. Die Grippe hingegen wird durch Influenzaviren verursacht und beginnt üblicherweise plötzlich. Typisch sind Fieber, starke Müdigkeit sowie Kopf-, Muskel- und Gliederschmerzen. Im Gegensatz zu einer Erkältung kann sie Betroffene für mehrere Tage oder sogar Wochen ausser Gefecht setzen. Insbesondere bei älteren Menschen und Personen mit Vorerkrankungen kann sie zudem zu Komplikationen führen.

 

Schutz durch die Grippeimpfung

Die Grippeimpfung gilt als wirksamste Massnahme, um das Risiko einer Grippeerkrankung zu verringern. Auch wenn sie eine Ansteckung nicht in jedem Fall verhindern kann, trägt sie dazu bei, schwere Krankheitsverläufe und weitere Komplikationen zu reduzieren. Da sich Influenzaviren laufend verändern, wird der Impfstoff jedes Jahr angepasst. Deshalb wird eine jährliche Impfung empfohlen. Idealerweise erfolgt die Impfung zwischen Oktober und Mitte Dezember, bevor die Grippewelle ihren Höhepunkt erreicht.

Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst. Die Impfung trägt auch dazu bei, die Verbreitung der Viren einzudämmen und besonders gefährdete Menschen im persönlichen Umfeld besser zu schützen.

 

Empfehlungen für Risikogruppen

Die Grippeimpfung wird Personen empfohlen, die ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Dazu gehören Menschen ab 65 Jahren, schwangere Frauen, frühgeborene Kinder bis zwei Jahre sowie Personen mit chronischen Erkrankungen. Empfohlen wird die Grippeimpfung auch Personen, die regelmässig Kontakt zu Risikogruppen haben. Dazu zählen unter anderem nahe Angehörige, Personen in der Säuglingsbetreuung sowie Gesundheitsfachpersonen. Liegt eine Empfehlung vor, sollte die Grippeimpfung jährlich und idealerweise im Herbst erfolgen.

 

Mit einfachen Massnahmen das Ansteckungsrisiko reduzieren

Neben der Impfung können auch einfache Hygienemassnahmen dazu beitragen, die Verbreitung von Viren einzudämmen. Regelmässiges Händewaschen, das Husten oder Niesen in die Armbeuge sowie das Verwenden von Papiertaschentüchern gehören zu den wirksamsten Massnahmen im Alltag. Ebenso wichtig ist es, bei Krankheit möglichst zu Hause zu bleiben und den Kontakt zu anderen Personen zu reduzieren.

Die Grippeimpfung und ein verantwortungsvoller Umgang mit Krankheitssymptomen tragen dazu bei, das Ansteckungsrisiko zu verringern und besonders gefährdete Personen zu schützen. Damit leisten Sie einen wichtigen Beitrag zu Ihrer eigenen Gesundheit und zur Gesundheit Ihrer Mitmenschen.