Bei medizinischen Notfällen wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt, Ihre Ärztin oder an das Ärztefon.
Bei akuter Lebensgefahr wählen Sie die Notfallnummer.
Hier finden Sie die Notfallnummern aller
kantonalen Lungenligen.
Unsere Fachpersonen sind im Gerätenotfall und für die dringende Erstversorgung mit Sauerstoff auch ausserhalb unserer Öffnungszeiten für Sie da.
Während Öffnungszeiten Montag bis
Freitag von 8 bis 17 Uhr
Ausserhalb der Öffnungszeiten
Häufig gesuchte Themen:
LUNGE ZÜRICH arbeitet in der Betreuung der Patienten und Patientinnen weitgehend im Auftrag der Ärzteschaft. Diese überweisen Betroffene an LUNGE ZÜRICH, wo sie eine umfassende Beratung zu den Therapiebereichen erhalten. Liegt eine ärztliche Verordnung vor, übernimmt die Krankenkasse (obligatorische Grundversicherung) die Kosten zahlreicher Leistungen von LUNGE ZÜRICH. Wir arbeiten deshalb auch eng mit allen Versicherern zusammen. Insbesondere mit: CSS, Helsana, KPT, Sanitas und tarifsuisse.
Bei unseren Projekten im Bereich Gesundheitsförderung und Prävention arbeiten wir ebenfalls eng zusammen mit der Ärzteschaft, aber auch mit anderen Organisationen, die sich im Gesundheitsbereich engagieren. Projekte in diesem Bereich werden ausschliesslich durch Mitgliederbeiträge, Spenden und Legate sowie spezifischen Projektunterstützungen durch Dritte finanziert.
Ihre Spende hilft
Wir setzen uns seit 1908 für gesunde Lungen und saubere Luft ein. Dank Ihrer Spende, Ihrem Legat oder auch Ihrer Mitgliedschaft können wir unsere vielfältigen Dienstleistungen für lungenkranke Menschen und Ihre Angehörigen erbringen. Ausserdem ermöglichen Sie uns damit, einen wichtigen Beitrag zur Prävention und Gesundheitsförderung zu leisten.
Austritt Dachverband Lungenliga Schweiz
LUNGE ZÜRICH stellt die Weichen für die Zukunft und tritt per Ende 2022 aus dem Dachverband «Lungenliga Schweiz» aus. Um die bereits bekannten und sich in Zukunft verschärfenden Herausforderungen im Gesundheitswesen annehmen und sich entsprechend weiterentwickeln zu können, hat LUNGE ZÜRICH eine neue, mehrjährige Strategie festgelegt und ist überzeugt, dass in dieser speziellen Situation der Alleingang erfolgsversprechender ist.
Long COVID
Die Corona-Pandemie hat ein neues Syndrom gebracht: Long COVID – die Langzeitfolgen einer COVID-19-Erkrankung. Ab Frühjahr 2021 ermöglicht die Online-Plattform «Altea – Long-COVID-Network» den Wissens- und Erfahrungsaustausch unter Betroffenen und Fachleuten. Initialisiert und unterstützt wird das Projekt von LUNGE ZÜRICH.
Zahlreiche Corona-Patientinnen und -Patienten leiden unter den Langzeitfolgen der Krankheit und selbst Betroffene mit milden Symptomen berichten über später auftretende Beschwerden. Doch Long COVID erfährt insgesamt noch zu wenig Beachtung: Betroffene und ihre Angehörigen fühlen sich oft allein gelassen mit ihren Ängsten, Beschwerden und Fragen. In Fachkreisen fehlt es bis anhin an Wissen zu geeigneten Therapien.
Altea
Der Name Altea leitet sich vom griechischen Althaía und dem lateinischen Althaea ab und bedeutet «derjenige, der heilt» oder «diejenige, die sich kümmert».
111 Jahre LUNGE ZÜRICH
LUNGE ZÜRICH feierte im Jahr 2019 111-jähriges Jubiläum. Dazu fanden verschiedene Veranstaltungen zum Thema Lunge statt.
Es fing atemberaubend mit «Atemlos – Die Show» an, wo auf eine humorvolle, aber auch nachdenklich machende Art und Weise das Thema Luft und Lunge über 4000 Besuchern nähergebracht wurde. Beim 111 Minuten dauernden LungRun sammelten 150 Läuferinnen und Läufer CHF 35’000 für Projekte zur Unterstützung von lungenkranken Kindern.
Anlässlich der Jubiläumsfeier vom 30. November haben direktbetroffene Lungenpatienten aus ihrem Leben berichtet und der erste Pflege-Award im Bereich der Pflege und Rehabilitation von lungenkranken Patienten vergeben.
Hilft. Informiert. Wirkt.
2011 wurde der Name zu LUNGE ZÜRICH geändert, was ein neues und frisches Auftreten unter dem Motto «Hilft. Informiert. Wirkt.» mit sich zog. Unter diesem Motto setzt sich LUNGE ZÜRICH tagtäglich für die Zürcher Bevölkerung ein.
Wir helfen lungenkranken Menschen, informieren rund um Lunge und Luft und wirken mit diversen Projekten präventiv. Für gesunde Lungen und saubere Luft ist LUNGE ZÜRICH der Ansprechpartner und betreut über 10’000 Menschen mit Lungenkrankheiten im Kanton Zürich.
Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen
Im Jahr 2006 lancierte die Lungenliga Zürich die Volksinitiative zum Schutz vor Passivrauchen, die rauchfreie Gastronomiebetriebe im ganzen Kanton Zürich verlangte. In der Abstimmung vom 28. September 2008 wurde die Volksinitiative vom Zürcher Stimmvolk deutlich angenommen. Als weiterer neuer Schwerpunkt der Lungenliga etablierte sich die Reinhaltung der Innen- und Aussenluft mit Themen wie Feinstaub, Ozon und weiteren Luftschadstoffen. Um noch mehr Patientennähe zu ermöglichen, eröffnete die Lungenliga Zürich im Sommer 2008 neben Zürich und Winterthur eine dritte Beratungsstelle in Uster, 2015 eine vierte an der Pfingstweidstrasse in der Stadt Zürich.
Die Geburtsstunde des LuftiBus
Im Bereich der Prävention wurden neue Akzente gesetzt: Im Jahr 1991 lancierte die Lungenliga des Kantons Zürich mit dem LuftiBus einen Lungentest- und Informationsbus, der seither in allen Gemeinden, bei Firmen sowie an öffentlichen Anlässen in der ganzen Schweiz unterwegs ist. Das LuftiBus-Konzept wurde im Jahr 2017 vollständig überarbeitet.
Aufgrund des starken Tuberkulose-Rückgangs beschränkten sich die Kontrolluntersuchungen ab den 1990er-Jahren auf Risikogruppen; Schirmbildaktionen wurden keine mehr durchgeführt. Die kantonale Liga reorganisierte deshalb ihre Tuberkulose-Abteilung neu und richtete an der Wilfriedstrasse das noch heute bestehende Tuberkulose-Zentrum ein. Zeitgleich übernahm die Liga mit der Vermietung von sogenannten CPAP-Geräten für Patientinnen und Patienten mit Schlafapnoe neue Aufgaben
Ausbau des Aufgabenspektrums
1973 entschied die kantonale Liga, das Aufgabenspektrum auf andere Lungenkrankheiten auszuweiten. Darauf folgte eine Änderung des Namens zu «Zürcher Kantonale Liga gegen die Tuberkulose und Lungenkrankheiten» sowie der Aufbau eines Apparatendienstes zur Vermietung, Instruktion und Wartung von Inhalations- und Beatmungsgeräten. 1982 bezog die kantonale Liga den Geschäftssitz an der Wilfriedstrasse 7, welcher noch heute eine Beratungsstelle von LUNGE ZÜRICH ist. Es folgten zwei weitere Namensänderungen: Zuerst zu «Lungenliga des Kantons Zürich» im Jahr 1984 und anschliessend zu «Lungenliga Zürich».
Verstärkte Massnahmen
Durch die Arbeit der Liga, Ärzteschaft und der Behörden konnte die Tuberkulose-Sterblichkeit im Kanton Zürich bis 1933 um 50 Prozent reduziert werden. Nach dem zweiten Weltkrieg verstärkte die Liga ihre Tuberkulosearbeit nochmals. Sie organisierte Schirmbildaktionen, bei denen die Bevölkerung auf Tuberkulose durchleuchtet wurde, und führte im ganzen Kanton insgesamt 50’000 Schutzimpfungen gegen die Tuberkulose durch.
Aufklärung und Prävention
Die Liga setzte sich für Aufklärung und Prävention in Sachen Tuberkulose ein. 1914 wurde oberhalb des Zürcher Klusplatzes zudem eine Waldschule für rund 50 tuberkulosegefährdete Kinder mit Schulraum, Küche und Liegehallen eröffnet. Die Waldschule wurde in den 1930er-Jahren von der Stadt Zürich übernommen und als Freiluftschule Zürichberg weitergeführt.
Gründung der Liga
Am 19. November 1908 wurde LUNGE ZÜRICH unter dem Namen «Kantonale Liga zur Bekämpfung der Tuberkulose» gegründet. 250 Personen nahmen an der Gründerversammlung am Sonntagnachmittag teil.
Zuvor im April 1908 eröffnete ein gemeinnütziger Frauenverein die erste Tuberkulose-Fürsorgestelle des Kantons Zürich. Die Zürcherinnen wollten damals mehr und planten daher die Gründung einer kantonalen Liga zur Bekämpfung der Tuberkulose. Auf ihre Initiative wurde ein Komitee mit Vertretern des Frauenvereins, der Ärztegesellschaft des Kantons Zürich und der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesundheitspflege gegründet. Das Komitee lud dann am 19. November 1908 zur Gründungsversammlung ein und verteilte dazu 100’000 Flugblätter.
Wir schätzen Ihre Privatsphäre
LUNGE ZÜRICH verwendet Cookies, um Ihr Surferlebnis zu verbessern, personalisierte Anzeigen oder Inhalte einzusetzen und unseren Datenverkehr zu analysieren.