Weitere Krankheitsbilder

LUNGE ZÜRICH konzentriert sich insbesondere auf die Krankheitsbilder COPD, Schlafapnoe und Asthma. Für weitere Krankheitsbilder stellen wir Informationen und auch Hinweise zu Organisationen zur Verfügung, an die Sie sich wenden können.

Allergien der Atemwege

Was ist eine Allergie?
Eine Allergie ist eine Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe, die eigentlich nicht gefährlich für den Körper sind. Normalerweise schützt unser Immunsystem uns vor echten Bedrohungen wie Bakterien oder Viren. Doch bei einer Allergie greift es auch harmlose Dinge an, wie zum Beispiel Pollen, Tierhaare oder bestimmte Nahrungsmittel. Das kann zu unangenehmen Symptomen führen, wie Niesen, Hautausschlägen, Juckreiz oder sogar Atemproblemen.

Wenn Sie nachfolgende Tipps einhalten und den Allergenen aus dem Weg gehen, können Sie die Beschwerden mindern und den Medikamentengebrauch reduzieren.

Welche Allergien gibt es?

Pollen können beim Menschen Allergien wie Heuschnupfen oder Asthma auslösen. Treten Asthmaanfälle gehäuft im Frühling und Sommer auf, sollte man an eine Pollenallergie denken. Auch wenn Sie an einer Pollenallergie leiden, können Sie Pollen nicht komplett vermeiden. Sie können aber einige Punkte beachten, um wenigstens zu Hause die Pollenkonzentration gering zu halten. Im Merkblatt «Pollen» finden Sie hilfreiche Tipps.

Hausstaubmilben sind winzige Spinnentierchen, deren Kot allergische Reaktionen auslösen kann. Falls Sie auf Hausstaubmilben allergisch reagieren, sollten Sie diese Tipps befolgen:

  • Verwenden Sie im Schlafzimmer milbendichte Überzüge für Matratzen, Kissen und Duvets. Moltondecken und die Bettbezüge sollten Sie einmal pro Woche bei mindestens 60 Grad waschen.
  • Die Raumtemperatur sollte zwischen 19 und 20°C in den Wohn- und etwa 18°C in den Schlafräumen betragen.
  • Die Luftfeuchtigkeit sollte unter 50 Prozent liegen, was sich durch häufiges Lüften erreichen lässt.
  • Staubfänger wie schwere Vorhänge, Wandbehänge oder nicht waschbare Stofftiere sollten Sie möglichst aus dem Schlafzimmer entfernen.
  • Bodenbeläge wie Parkett, Linoleum oder Kacheln sind besser als Teppiche.
  • Staubsaugen in Gegenwart eines Allergikers sollte unterlassen werden. Staubsauger müssen mit einem HEPA-Filter ausgerüstet sein.
  • Luftreiniger können die Hausstaubmilbenbelastung zusätzlich reduzieren.
  • Machen Sie Ferien in sonnigen Lagen im Hochgebirge. Die Zahl der Milben in Höhenlagen über 1200 Meter über Meer ist deutlich geringer.
  • Tägliches Staubsaugen (Staubsauger mit HEPA-Filter) reduziert Staub auf ein Minimum. Nehmen Sie zusätzlich die Böden einmal wöchentlich feucht auf.

Schimmelpilz entsteht immer aufgrund zu hoher Feuchtigkeit und meistens durch falsches oder ungenügendes Lüften. Asthmatiker sind selten ausschliesslich auf Schimmelpilze allergisch. Oft kommen noch andere Überempfindlichkeiten wie eine Pollenallergie hinzu. Falls Sie auf Schimmelpilz allergisch reagieren, sollten Sie folgende Tipps befolgen:

  • Lüften Sie mehrmals täglich, während 5 bis 10 Minuten bei vollständig geöffnetem Fenster, damit die Luftfeuchtigkeit nicht zu stark ansteigt.
  • Vermeiden Sie Staunässe und konstant feuchte Erde bei Zimmerpflanzen.
  • Benutzen Sie keine Luftbefeuchter.
  • Benutzen Sie beim Kochen den Dampfabzug oder öffnen Sie das Fenster.
  • Lüften Sie nach dem Duschen und Baden das Badezimmer gründlich. Wenn kein Fenster vorhanden ist, sollten Sie sicherstellen, dass der Abzug gut funktioniert.
  • Stellen Sie Möbel nicht direkt an Aussenwände, da sich dahinter Kondenswasser bilden kann, was den Schimmelpilzen beste Wachstumsbedingungen bietet.
  • Trocknen Sie Ihre Wäsche nicht in den Wohnräumen, sondern draussen oder in der Waschküche. Wenn möglich sollten Sie einen Wäschetrockner verwenden.
  • Lassen Sie keine Nahrungsmittel längere Zeit offenstehen – auch darauf kann sich Schimmel bilden.
  • Informieren Sie bei Entdecken von Schimmelbefall den Vermieter: Merkblatt des Mieterinnen- und Mieterverbandes

Genau genommen sind nicht die Tierhaare allergieauslösend, sondern bestimmte Eiweisse aus dem Speichel von Katzen, Meerschweinchen und Hunden, die den Haaren anhaften.
Reagiert jemand in der Familie auf diese Tiere allergisch, sollten Sie keine solchen Haustieren halten. Denn die Erfahrung zeigt, dass auch häufiges Baden der Haustiere und Waschen der Kleider sowie gründliches Reinigen der Wohnräume allergische Reaktionen nicht verhindern können. Es ist möglich, dass bis zu einem Jahr, nachdem das Haustier die Wohnräume verlassen hat, noch Allergene nachweisbar sind.
Für den Fall, dass das Weggeben eines Tieres nicht durchsetzbar ist und zumindest kein schweres Asthma vorliegt, sollten Sie das Tier einmal pro Woche baden und nicht in die Wohnräume und vor allem nicht ins Schlafzimmer lassen.

Ambrosia ist eine Pflanze, deren Pollen starke Allergien auslösen können.
Ambrosia wurde aus Nordamerika eingeschleppt und breitet sich seit einigen Jahren in der Schweiz aus. Die Pollen von Ambrosia lösen bei zahlreichen Menschen starken Heuschnupfen, in einigen Fällen sogar Asthma aus. Die Symptome einer Ambrosia-Allergie gleichen denjenigen einer Gräserallergie: triefende, juckende Nase und tränende, geschwollene Augen, Atemnot oder Asthma-Anfälle.
Die Ausbreitung der Ambrosia bedeutet ein ernst zu nehmendes gesundheitliches Risiko für Allergikerinnen und Allergiker. Die Pflanze, deren Blütezeit von Anfang August bis Ende September dauert, wurde deshalb 2006 in der Schweizer Pflanzenschutzverordnung als besonders gefährliches Unkraut deklariert. Ambrosiapflanzen müssen somit bei der jeweils zuständigen kantonalen Meldestelle gemeldet und bekämpft werden.

Weitere Informationen:

Covid-19

Covid-19 wird vor allem über Tröpfchen und Aerosole übertragen und kann unterschiedlich verlaufen – von milden Symptomen bis hin zu schweren Erkrankungen. Besonders gefährdet sind ältere Menschen und Personen mit Vorerkrankungen. Impfungen und Schutzmassnahmen senken das Risiko, doch auch nach der Genesung können anhaltende Beschwerden auftreten.

Wissen
Covid-19 wird durch das Coronavirus SARS-CoV-2 verursacht, das zur Familie der Coronaviren gehört. Es trat Ende 2019 erstmals auf und verbreitete sich schnell weltweit, was zur Covid-19-Pandemie führte. Durch Mutationen entstanden immer wieder neue Virusvarianten, wodurch sich auch der Krankheitsverlauf und die Verbreitung im Laufe der Zeit veränderten.

Ansteckung
Eine Ansteckung führt nach durchschnittlich 3 bis 4 Tagen zur Erkrankung, kann aber bis zu 14 Tage dauern. Infizierte sind bereits zwei Tage vor den ersten Symptomen ansteckend – auch ohne erkennbare Krankheitsanzeichen.

Krankheitsverlauf
Covid-19 verläuft individuell unterschiedlich. Viele Betroffene haben milde bis moderate Symptome wie Husten, Fieber, Erschöpfung, Kopfschmerzen oder den Verlust des Geruchs- und Geschmackssinns. Schwere Verläufe können Krankenhausaufenthalte erforderlich machen. Bei älteren Personen oder Menschen mit Vorerkrankungen besteht ein erhöhtes Risiko für schwere Verläufe, weshalb bei Symptomen frühzeitig eine ärztliche Abklärung empfohlen wird.

Auftreten
Seit der Corona-Pandemie wird das Auftreten von Coronaviren mittels Analyse des Abwassers laufend bestimmt. Die Daten sind hier einsehbar:

Long-Covid / Post-Covid
Nach einer Covid-19-Erkrankung kann es zu langanhaltenden Beschwerden kommen, bekannt als Post-Covid oder Long Covid. Häufige Symptome sind:

  • Erschöpfung und starke Müdigkeit
  • Atemprobleme
  • Konzentrations- und Gedächtnisstörungen

Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein und die Lebensqualität erheblich beeinträchtigen. Weitere Informationen zu Post-Covid bietet Altea und das BAG-Portal.

Lungenkrebs

Wie viele Personen leiden an Lungenkrebs?
Lungenkrebs ist in der Schweiz die dritthäufigste Krebsdiagnose. Jährlich erkranken in der Schweiz 3500 Menschen an Lungenkrebs. Dabei sind doppelt so viele Männer wie Frauen betroffen.

Was ist die Ursache von Lungenkrebs?
Wie bei anderen Lungenkrankheiten ist Rauchen (oder Passivrauchen) auch bei Lungenkrebs die Hauptursache. Aber auch Radon- oder Asbestbelastung erhöhen das Risiko, an Lungenkrebs zu erkranken.

Kann Lungenkrebs behandelt werden?
Je früher der Krebs erkannt wird, desto grösser sind die Erfolgschancen einer Behandlung.

Verein «Leben mit Lungenkrebs»
Seit Mai 2022 gibt es den Verein «Leben mit Lungenkrebs», eine Patientenorganisation für Lungenkrebsbetroffene und deren Angehörige. Das primäre Ziel des Vereins ist es, Betroffenen die Möglichkeit für einen Austausch an verschiedenen Events oder auch im direkten Gespräch zu geben. Ausserdem setzt sich der Verein für die Aufklärung der Erkrankung in der Bevölkerung ein. Weitere Informationen rund um den Verein «Leben mit Lungenkrebs» finden Sie unter www.leben-mit-lungenkrebs.ch.

Weitere Informationen
Hier finden Sie weitere Informationen zu Lungenkrebs:

Seltene Lungenkrankheiten

Der Alpha-1-Antitrypsin-Mangel ist eine seltene Erbkrankheit. Sie betrifft vor allem die Lunge, seltener auch die Leber. Die ersten Symptome sind Husten, Auswurf und Atemnot. Diese ähneln denen einer COPD. Sie treten jedoch meist früher auf als bei COPD und die Krankheit schreitet schneller voran. Für eine spezifisch ausgerichtete Therapie ist eine frühe Diagnose wichtig.

Weitere Informationen:

Bei der ANCA-assoziierten Vaskulitis handelt es sich um eine seltene Autoimmunerkrankung, bei der vor allem kleine Blutgefässe entzündet werden. Häufig sind mehrere Organe betroffen, insbesondere Lunge, Nieren, Nasennebenhöhlen und Atemwege. ANCA steht für antineutrophile zytoplasmatische Antikörper, welche diese Immunreaktion begleiten. Häufig zeigen sich Symptome wie allgemeine Erschöpfung, Bluthochdruck, Wassereinlagerungen und eine rasche Abnahme der Nierenfunktion sowie Blut oder Eiweiss im Urin.

Weitere Informationen:

Die genetisch bedingte Erkrankung Birt-Hogg-Dubé-Syndrom (BHD) gilt als sehr selten und ist vererbbar. Ausgelöst wird sie durch einen Gendefekt, welcher dafür sorgt, dass Zellen an bestimmten Stellen im Körper unkontrolliert wachsen. Die Krankheit kann sich durch Hautveränderungen wie Hautknötchen im Gesicht und am Hals äussern. In schwereren Fällen können zudem Nierentumoren oder luftgefüllte Hohlräume (Zysten) in der Lunge auftreten, die platzen können.

Weitere Informationen:

Als seltene, schwerwiegende Form des Lungenhochdrucks entsteht die chronisch thromboembolische pulmonale Hypertonie durch Blutgerinnsel (Lungenembolien), die nicht vollständig vom Körper oder durch Medikamente aufgelöst werden können. Es entstehen stattdessen Vernarbungen in den Lungengefässen, was diese verengt und zu einem lebensbedrohlichen Druck im Lungenkreislauf führen kann. Diese Form des Lungenhochdrucks kann mittels einer Operation, bei der die Blutgerinnsel entfernt werden, in spezialisierten Zentren behandelt werden.

Weitere Informationen:

Die Cystische Fibrose (CF), auch Mukoviszidose genannt, ist eine vererbte Störung des Stoffwechsels. Jedes 2700ste Neugeborene in der Schweiz ist von der Erbkrankheit betroffen. Bei der Krankheit bildet sich zäher Schleim in verschiedenen Organen und beeinträchtigt ihre Funktionstüchtigkeit. Das Hauptsymptom ist ein chronischer Husten mit zähem Auswurf. Die Krankheit ist nicht heilbar.

Weitere Informationen:

Die Idiopathische Lungenfibrose ist eine seltene, aggressive und schnell fortschreitende Lungenerkrankung ungeklärter Ursache. Sie führt zu schwerer Atemnot und Invalidität. Die chronische Krankheit betrifft fast ausschliesslich Menschen, die älter als 50 sind. An neuen Therapien wird intensiv geforscht.

Weitere Informationen:

Hinter der Diagnose einer idiopathischen pleuroparenchymalen Fibroelastose verbirgt sich eine sehr seltene, fortschreitende Form einer Lungenerkrankung. Das bedeutet, dass das Lungengerüstsgewebe zwischen den Lungenbläschen betroffen ist und sich in den oberen Abschnitten der Lunge immer mehr verdickt und vernarbt, wodurch das Lungengewebe an Elastizität verliert, ähnlich wie bei einer Lungenfibrose. Beim Einatmen kann sich die Lunge folglich nicht mehr ausreichend ausdehnen und der Sauerstoff gelangt erschwert oder unzureichend ins Blut.

Weitere Informationen:

Bei einer kryptogen organisierenden Pneumonie (COP) kann es durch verschiedene Auslöser wie Giftstoffe oder Erreger zu einer Fehlfunktion oder Überreaktion des Immunsystems in der Lunge kommen. Dadurch entstehen akute Entzündungen und entzündlich bedingte Veränderungen im Lungengewebe. Diese können sich unter einer geeigneten Therapie häufig vollständig oder weitgehend zurückbilden.

Von Lymphangioleiomyomatose sind mehrheitlich Frauen im gebärfähigen Alter betroffen. Dabei handelt es sich um eine seltene, fortschreitende Lungenerkrankung, bei welcher es zu einem unkontrollierten Wachstum von mutierten, muskelähnlichen Zellen in der Lunge kommt. Durch dieses Zellwachstum kann das Gewebe zerstört werden und es können sich Zysten bilden. Für Lymphangioleiomyomatose gibt es bis anhin noch keine Heilung, die Krankheit kann jedoch medikamentös behandelt werden, um das Fortschreiten zu verlangsamen.

Unter dem malignen Pleuramesotheliom versteht man einen aggressiven Tumor des Brustfells. Die häufigste Ursache ist der Kontakt mit Asbest. Da Asbestfasern mikroskopisch klein und unzerstörbar sind, gelangen sie durch die Einatmung problemlos bis in die äussersten Lungenbereiche und wandern bis in das Brustfell. Dort angekommen können sie ein Leben lang verweilen und unter anderem chronische Entzündungen, Gewebereizungen und am Ende ein Brustfellkrebs verursachen. Über einen längeren Zeitraum hinweg können sich die Symptome immer mehr verschlimmern. Zwischen dem ersten Kontakt mit Asbest und dem Auftreten eines bösartigen Tumors liegen meist 30 bis 50 Jahre. Im Laufe der Jahrzehnte finden zahlreiche Zellteilungen statt, welche auf Dauer durch den ständigen Reiz zu einer bösartigen Zellveränderung führen.

Zilien sind mikroskopisch kleine Flimmerhärchen, welche die Atemwege auskleiden, die dabei helfen, unsere Atemwege sauber zu halten, indem sie die Atemluft reinigen und Schadstoffe aus der Lunge abtransportieren. Bei einer Erkrankung wie PCD funktionieren diese Zilien jedoch nicht richtig – sie sind unbeweglich oder bewegen sich gestört und können ihre Reinigungsfunktion nicht ausreichend ausführen. Fällt diese Selbstreinigung weg, bleiben Schleim sowie Bakterien und Staub in den Atemwegen (Nase, Nebenhöhlen, Ohren und Lunge) zurück. Dies kann zu Atemwegsproblemen und starken Beschwerden wie chronischem Husten, dauerhaftem Schnupfen sowie wiederkehrenden, teils schweren Atemwegs- und Ohreninfektionen und zu erweiterten Bronchien (Bronchiektasen) führen.

Weitere Informationen:

Wenn sich die eiweiss- und fetthaltige Flüssigkeit, auch Surfactant genannt, welche die Lungenbläschen auskleidet, in den Alveolen ansammelt, dann spricht man von einer pulmonalen Alveolarproteinose (PAP). Durch die Anreicherung dieser Flüssigkeit, wird der Sauerstoffaustausch behindert, was zu starker Atemnot führen kann. Es gibt drei Formen der PAP: Die autoimmune PAP ist die häufigste Form. Hierbei bilden sich Antikörper gegen das Signalprotein GM-CSF. Die sekundäre PAP ist meist eine Folge von Leukämie, Immundefekten oder dem Einatmen von gewissen Stäuben. Die kongenitale (angeborene) PAP ist die seltenste Form, die vor allem im Säuglingsalter auftreten kann.

Die Pulmonale Hypertonie ist eine seltene, chronische und lebensbedrohliche Erkrankung. Bei der Pulmonalen Hypertonie erhöht sich der Blutdruck in den Lungenarterien abnormal. Die Funktionen von Herz und Lunge sind dadurch stark beeinträchtigt, was sich in einer eingeschränkten körperlichen Leistungsfähigkeit und letztendlich einer verkürzten Lebensdauer niederschlägt.

Weitere Informationen:

Diese seltene, mehrheitlich bei Raucherinnen und Rauchern auftretende Erkrankung, auch pulmonale Langerhans-Zell-Histiozytose genannt, zeichnet sich durch eine Ansammlung von Immunzellen in den Atemwegen aus. Die fehlgeleiteten Immunzellen (sogenannte Langerhans-Zellen) lösen Entzündungen aus und können das Lungengewebe schädigen. Am häufigsten betroffen sind Menschen im Alter von 20-40 Jahren. Als effektivste Behandlungsmöglichkeit gilt ein Rauchstopp. Je nach Krankheitsverlauf können ergänzend auch medikamentöse Therapien eingesetzt werden.

Rund 3500 Menschen leiden in der Schweiz an Sarkoidose. Bei der seltenen Krankheit bilden sich entzündliche Knötchen unterschiedlicher Grösse in verschiedenen Organen. Am häufigsten betroffen ist die Lunge. Die Symptome sind sehr unterschiedlich, was die Diagnose schwierig macht. Die genauen Ursachen der Krankheit sind bis heute ungeklärt.

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Zwischen November 2002 und Juni 2003 erregte die Lungenkrankheit SARS weltweit grosses Aufsehen. Mehrere Tausend Personen erkrankten am neuen Virus, Hunderte starben daran. Mitte 2003 konnte SARS eingedämmt werden. Seither besteht gemäss der Weltgesundheitsorganisation (WHO) für die öffentliche Gesundheit keine unmittelbare Gefahr mehr.

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Bei Endometriose siedelt sich gebärmutterschleimhautähnliches Gewebe ausserhalb der Gebärmutter im Körper an. Wachsen diese Herde im Brustraum, Brustfell, an der Lunge oder am Zwerchfell an, spricht man von einer thorakalen Endometriose. Um eine Diagnose zu stellen, arbeiten meist Endometriose-Fachpersonen (Gynäkologinnen und Gynäkologen mit Schwerpunkt Endometriose) mit Pulmologen und Thoraxchirurgen zusammen. Typisch für die Beschwerden sind zyklische Brustschmerzen, Atemnot und Schmerzen beim Atmen und wiederkehrende Luftansammlungen im Brustkorb während der Periode.

Eine Trachealstenose ist eine Verengung der Luftröhre, die verschiedene Gründe haben kann. Oft sind vorhergehende medizinische Massnahmen wie eine längere Intubation oder ein Luftröhrenschnitt der Grund für den Engpass in der Luftröhre. Aber auch einige Krankheiten können dahinterstecken.

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